Linwood Barclay - Dem Tode nah |
Karrlchen

Foren Gott
   

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20.09.2008 17:36 |
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goat

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Ich habe bis jetzt nur den ersten und den letzten Satz Deiner Rezi gelesen und bin schon Feuer und Flamme. Du hast das Buch aber nicht über Vorablesen.de bekommen?
Mein Reziexemplar von Vorablesen.de ist nämlich auch angekommen. Ein bißchen ärgert es mich natürlich schon, dass ich seinen Debütroman noch nicht gelesen habe aber das dürfte ja kein Problem sein.
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Gelegentlich stolpern die Menschen über eine Wahrheit. Aber sie richten sich wieder auf und gehen weiter, als sei nichts geschehen. (Winston S. Churchill)
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20.09.2008 18:21 |
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goat

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Meine Meinung: Linwood Barclay hat mit seinem Thriller genau meinen Lesegeschmack getroffen. Ein Buch, welches ich nur schwer aus der Hand legen konnte. Es beginnt mit der Tat: Um ein paar ungestörte Tage mit seiner Freundin verbringen zu können, lässt Derek sich im Haus seines besten Freundes einschließen als die Familie in den Urlaub fährt.
Noch während Derek sich im Keller der Langleys versteckt hält, kommen diese unerwartet wieder zurück. Plötzlich klingelt es an der Tür und es fallen drei Schüsse.
Ab hier erzählt Dereks Vater die Geschichte weiter, was ich schon sehr ungewöhnlich fand. Aber Linwood Barclay hat das Geschehen so überzeugend geschrieben, dass ich mich richtig in die Personen und in die Handlung reinversetzen konnte. Zwar hält sich der Autor mit vielen Nebensächlichkeiten auf, und stellenweise wirkt die ein oder andere Beschreibung etwas lang - aber auf keinen Fall jemals langweilig.
Man wird süchtig danach, mehr über die Personen zu erfahren und welche Leichen sie im Keller vergraben haben. Man lernt immer neue Leute kennen und hinter jedem von ihnen kann ein eiskalter Mörder stecken.
Zum Schluss setzt Barclay noch einmal richtig einen drauf. Das Ende hat mir wirklich gut gefallen.
Ich kann einfach nur sagen: Ein gelungener Thriller mit Sucht-Effekt!
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27.09.2008 23:06 |
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lilith75 unregistriert
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Ich habe mein Exemplar auch von vorablesn.de bekommen und es gerade dort rezensiert. Ich shcriebe euch meine Meinung dazu auch mal hierher, denn ich bin ziemlich enttäuscht von dem Buch....
Zum Inhalt: Der 17jährige Derek versteckt sich im Haus der Familie seines besten Freundes,um ein paar ungestörte Tage mit seiner Freundin verbringen zu können, während die Familie in Urlaub fährt. Während Derek sich noch im Keller versteckt hält, kehrt die Famile unerwartete zurück. Kurz darauf wird Derek Zeuge, wie die Familie seines Freundes erschossen wird....
Dies alles passiert bereits im Prolog, der sehr spannend und fesslend geschrieben wird. Ich hatte mich schon auf ein tolles Buch gefreut. Nach dem Prolog allerdings wird die Geschichte aus der Sicht von Dereks Vater Jim in der Ich-Form weitererzählt und schlagartig verliert das Buch an Spannung. Zwar baut der Autor immer wieder etwas neue Spannung auf, aber da er sich immer wieder in Nebensächlichkeiten verfängt, verlieren auch diese Szenen immer wieder an Schwung. Der Leser wird zwischendurch auch auf falsche Fährten gelockt, aber als regelmässiger Thrillerleser kann man leicht kombinieren, wer der wirkliche Täter ist - dessen Motiv fand ich auch eher flach....
Die Figuren sind teilweise ganz gut gezeichnet, aber dennoch hatte ich bei manche Dialogen/Szenen das Gefühl eher in einer Komödie als in einem Thriller gelandet zu sein, was mich aber nicht so sehr gestört hat.
Mein Fazit: Auch wenn ich von diesem Buch -wie auch übrigens schon bei "Ohne ein Wort" dieses Autoren- ziemlich enttäuscht bin, ist es dennoch lesenswert und ich werde auch wieder etwas von ihm lesen. Für mich ist es einfach ein Durchschnittsbuch.
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28.09.2008 12:55 |
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bine69

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Ich hab das Buch heute ausgelesen. Ich fand den Schreibstil sehr gut. Es kam eigentlich jeder Beteiligte als Täter in Betracht. Trotz allem fehlte mir in der ersten Hälfte des Buches einfach die Spannung. Es lief so dahin, aber es fesselte mich nicht sonderlich. Ab der zweiten Hälfte etwa konnte ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen, da hat der Autor noch mal einen Gang zugelegt. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und hab mir jetzt auch das erste Buch des Autors zugelegt.
__________________ Liebe Grüße
Bine
Ich lese: "Erbarmen" von Jussi Adler-Olsen
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22.10.2008 21:10 |
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Keksigirl unregistriert
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Hier meine Meinung:
Inhalt:
Zu Beginn erstmal ein paar Worte zum Inhalt: Der junge Derek versteckt sich im Haus seines Freundes und möchte sich dort heimlich mit seiner Freundin treffen, sobald die Familie des Freundes in Urlaub ist. Unerwartet bricht die Familie aber den Urlaub ab und kehrt nach Hause zurück. Plötzlich klingelt es an der Tür und die komplette Familie des Freundes wird ermordet. Derek kommt mit dem Schrecken davon. Als er dann selbst in Verdacht gerät beginnt sein Vater Nachforschungen zu stellen und bringt damit seine Familie in größte Gefahr...
Meine Meinung:
Das Buch ist, wie auch schon der Debütroman des Autors, wieder spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Während der Prolog noch aus der Sicht von Derek geschildert wird, wird das restliche Buch in der Ich-Form aus sich seines Vaters erzählt. Der Roman ist sehr flüssig geschrieben, die Sprache ich lebhaft und man kann alles nachvollziehen. Die Personen werden treffend beschrieben, jede hat ihren eigenen Charaktere der immer bestens zur Person passt. Die Spannung im Roman lebt davon, das man eigentlich bis zum Ende gar nicht weiß, warum die Tat eigentlich begangen wurde. Es werden immer neue Überraschungen an den Tag befördert, die alle ein ideales Motiv für die Tat darstellen. Die Auflösung ist dann glaubhaft dargestellt, die Motive des Täters sind nachvollziehbar. Vor allem deswegen hat mir der Täter am Ende sogar etwas Leid getan.
Fazit:
Alles in allem wieder ein super spannenden Thriller, den man gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
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06.11.2008 15:26 |
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Rennie

Foren Gott
   

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Ich muss leider schreiben, dass ich von diesem zweiten Thriller aus Barclays Feder leider so überhaupt gar nicht begeistert bin
Aber hier mal meine Meinung zu "Dem Tode nah":
Richtig begeistert hat mich dieser Thriller eigentlich von Anfang an nicht so recht. Der spannende Einstieg und die Anfangsgeschehnisse verschafften mir zwar ein leichtes „Hineinkommen“ in die Story, allerdings flaute diese Lesebegeisterung bei mir sehr schnell wieder ab, als ich merkte, dass da wohl nicht mehr all zu viel kommt. Mehr oder weniger schleppend rückt Barclay Stück für Stück mit einer Lösung heraus, die die Anfänge dieses Buches aufklärt. Sobald ich als Leser mit allen Protagonisten vertraut gemacht wurde, war mir leider auch schon klar, wie sich das Ende gestalten dürfte. Weiter gelesen habe ich dann nur deshalb, um mir meine Vermutung letztendlich bestätigen zu lassen. Nachdem Barclay gute 500 Seiten eine langatmige Story mit vorhersehbarer Handlung geliefert hat, fand der Roman dann plötzlich ein recht schnelles, mMn doch teilweise recht unglaubwürdiges Ende. Ich bin von „Dem Tode nah“ doch mehr als enttäuscht, da ich mir nach Barclays Thriller-Debüt „Ohne ein Wort“ doch wesentlich mehr von einem Nachfolger versprochen habe.
lg
Rennie
__________________ " Lache, und die ganze Welt lacht mit Dir...
...Weine, und Du weinst allein." (Oh Dae Su, Oldboy)
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31.08.2009 15:58 |
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Schutzengel
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So nun auch meine Meinung zu diesem Buch.
Dieses war mein erstes Buch von dem Autor. Bis jetzt hatte ich eigendlich nur gutes und teils hoch gelobtes von diesem Autor gehört. Also bin ich auch mit großer Erwartung an das Buch heran gegangen. Hatte die Rezi hier aber nicht gelesen, damit ich unvoreingenommen an die Geschichte heran gehen konnte.
Der Anfang war spannend und rasant geschrieben. Doch dann ging die Geschichte aus der Sicht des Vaters Jim weiter. Ungewöhnlich für mich, weil ich so eine Sichtweise nicht so gerne lese, aber nach einer Weile hatte ich mich daran gewöhnt und fand es gar nicht so schlecht.
So bis zur Hälfte fand ich plätscherte die Geschichte nur noch so dahin. Dann wurde es wieder spannender als es um die Auflösung der Geschichte ging. Ich hatte erst immer einen anderen Täter , doch dann kam ich recht schnell darauf wer es sein könnte.
Alles in allem habe ich mehr Spannung erwartet. An sich war es eine gute Geschichte, aber wie geschrieben, ich habe eigendlich mehr von diesem Autor erwartet.
Deshalb bekommt das Buch von mir nur 3 von 5 Punkten.
LG Schutzengel
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19.08.2010 11:25 |
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